transrealismus - Nik Golder

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transrealismus

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diese publikation enthält abbildungen vieler werke, die in der kunstrichtung des trasnrealismus vom künstler geschaffen wurden.
alle 60 eingegebundenen blätter sind gedruckt auf festem glanzpapier; die sechs kapitel sind liebevoll auf pergamentpapier eingeleit.
das blättern und betrachten wird somit zu einem sehr sinnlichen erlebnis.
zu einem preis von 10,00 euro zzgl. versand können sie diese publikation direkt über mich. bitte kurze e-mail senden.


transralismus

nik golder ist mitbegründer der kunstrichtung, die sich "transrealismus" nennt. ein zentrales moment dieser kunst sind verweigerung und desinteresse an zeitgeschichtlicher aktualität. den künstler leitet die sichere intuition, dass das menschliche zeitbewußtsein und eine lineare zeitvorstellung irrig sind. so erklärt golder:" mich interessiert vor allem der mensch in seiner zeitlosen erscheinung. sicherlich verändern sich die symbole, kleidermode, masken, manieren, doch der menschliche kern ist zeitlos." diesen sucht der künstler und nicht das, was einen modernen menschen von einem menschen, der in früheren zeitaltern gelebt hat, trennt.
in diesem sinne spielt auch die figur des narren eine der zentralen rollen im werk golders, indem er eine maximale spaltungsfigur darstellt. der narr, ein spassmacher, der an fürstenhöfen bei der tafel die unterhaltung belebte, war der einzige, dem es erlaubt wurde, am hofe alles auszusprechen. gleichzeitig aber stand er ausserhalb der sozialen rangordnung der höfischen gesellschaft. in dieser spannung, verleichbar dem narren, lebt auch der bildende künstler, der sich durchaus herrschaftskritisch und demaskierend ausdrückt, jedoch gleich dem narren nicht im sinne einer parteiergreifung.
als transrealistischer künstler strebt er nach einer adäquaten darstellung der transtemporalen und translokalen phänomene. dabei ist ihm der bezug auf das unterbewußtsein wichtig, sowohl beim schaffen als auch bei der betrachtung eines bildes. "eine ursprüngliche idee, ein ursprünglicher eindruck oder erlebnis sollen", wie golder sagt, "in einem überzeitlichen und alternativräumlichen gehalt, der sich in den verschiedenen schichten des unterbewußtseins äußert, in malerei zum ausdruck gebracht werden."
ausserdem interessiert golder am menschen die äußerste verbindung zwischen gegensätzlichen polen, wie häßlichkeit und schönheit. der mensch als überzeitliches naturphänomen steht also im zentrum seiner kunst. der transrealistische künstler entwickelt äußerste sensibilität, denn er dringt in solche gebiete des menschlichen seelenlebens ein, die nicht unmittelbar zugänglich sind.

(auszüge aus der einleitung von birgit bormann, glerie wenzel)

diese publikation enthält weiterhin eine ausführliche einleitung des kunsthistorikers dr. bernhard stumpfhaus zu den transrealistischen werken von nik golder

 
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